Der erfreulichen Leistung gegen die Wallabies lässt Swiss Central Basketball einen mauen Auswärts-Auftritt folgen. Nach einem total verpatzten Start finden die Zentralschweizer nie richtig ins Spiel und verlieren gegen die Bären aus Kleinbasel mit 69:60.

 Bericht und Bild: Herbert Zimmermann

Schon die Vorzeichen stehen schlecht, denn mehrere Stammkräfte fehlen aus verschiedenen Gründen, so dass der SCB in Birsfelden nur zu zehnt antritt. Wenigstens Yannik Liembd kommt nach verletzungsbedingter Absenz zurück in die Starting Five. 

Es sind noch nicht zweieinhalb Minuten gespielt, da sieht sich Coach Dragan Andrejevic dazu gezwungen, ein Time-Out zu nehmen. Der SCB liegt zu diesem Zeitpunkt 0:8 zurück. Der erste Korb gelingt erst nach gut drei Minuten, als es bereits 0:11 steht. Central hat Mühe mit dem aggressiven Pressing des Gegners, und dazu kommt das alte Lied: Bis zur Pause (und auch danach) sitzt kein Dreier und nur die Hälfte der Freiwürfe. Bedenklich aber, dass unter dem Korb kaum ein Ball erobert wird, dafür aber 14 Mal ein Central-Angriff in einem Turnover endet. 

Und selbst gute Vorsätze, die der SCB mit einem erkämpften Korb zum Wiederbeginn nach der Pause demonstriert, zerstören die Bären sogleich mit einer treffsicheren Dreier-Serie. Die Statistik in diesem Teilbereich am Schluss: 11:0 Drei-Punkte-Würfe zugunsten der Gastgeber. Man beachte die Differenz im Endstand und rechne… Und rechne dazu auch die 19 verschossenen Freiwürfe! Fazit: Selbst wenn Swiss Central engagiert kämpft und sich in dieser Hinsicht nichts vorwerfen lassen muss, dürfen sich die Zentralschweizer mit Personalsorgen und ihren offensiven Mankos nicht auch noch einen Fehlstart leisten.

BC Bären Kleinbasel – SCB 69:60 (15:8 / 39:27 / 59:48)
Sporthalle Birsfelden – 150 Zuschauer
SCB: Lati (9), Edo (22), Domingos (4), Ansorge, Vajda (11), Liembd (2), Bucher (8), Jusovic (2), Ohmer, Tatli (2)